Übergänge pädagogisch gestalten

Grundlagen, Hilfsmittel und Impulse für das Brückenbauen in Kita, Hort und Kindergarten

Ausgangslage

Der pädagogische Alltag in Kindertagesstätten, Kinderhorten und Kindergärten besteht aus vielfältigen Übergängen, die vom Fachpersonal gestaltet und von den Kindern bewältigt werden müssen. Beispiele sind: Die Eintritte und Eingewöhnungen von neuen Kindern, das Kommen und Gehen während des Tages, die Übertritte von Kindern in andere Gruppen sowie die Übertritte von einem Betreuungsangebot in ein anderes.

Die Transitionsforschung zeigt, wie wichtig eine aktive und zielgerichtete Gestaltung solcher Übergänge ist. Betreuungspersonen müssen deshalb immer wieder Brücken für die Kinder bauen. Wenn Übergänge bewusst gestaltet werden, fällt den Kindern ihre Bewältigung leichter. Erfolgreich bewältigte Übergänge stellen eine Grundlage dafür dar, dass Kinder auch andere, spätere Übergänge gut meistern können. Sie steigern die Selbstwirksamkeitsgefühle der Kinder und tragen massgeblich zu ihrer gesunden Entwicklung bei. Das erfordert seitens des Fachpersonals aber Kenntnisse und Konzepte, wie solche Übergänge zu gestalten sind.

Ziele

Im Kurs erfolgt eine Auseinandersetzung mit verschiedenen Übergangssituationen. Die Beschäftigung mit den wichtigsten Erkenntnissen aus der Transitionsforschung hilft, die in der eigenen Organisation bereits vorhandenen Ansätze zur Gestaltung von Übergangssituationen, insbesondere ihre Stärken und Schwächen, zu beurteilen. Dadurch wird der betriebliche Handlungsbedarf unter Berücksichtigung verschiedener Elemente sichtbar.

Nach dem Kurs sind die Teilnehmer/Innen in der Lage, die Erstellung eigener Konzepte zur Gestaltung von Übergängen in Angriff zu nehmen. Zudem verfügen sie über Ideen und Kenntnisse, um eigene Übergangsprojekte zu entwickeln.

Der Kurs eignet sich gut für Fachleute, die Übergangskonzepte erstellen oder die Initiative für Übergangskooperationen mit Fachleuten anderer Betreuungsangebote ergreifen möchten. Kooperationen lassen sich innerhalb oder ausserhalb der eigenen Institution realisieren, z.B. zwischen Spielgruppe und Kita, Kita und Hort, Kita und Kindergarten oder aber auch – unter dem gleichen Dach – zwischen Babygruppen und altersgemischten Gruppen.

Themen

Themen des 1-tägigen Kurses sind:

  • Vorverständnis und eigene Übergangserfahrungen
  • Begriff, Bedeutung und Unterschied von Übergängen und Transitionen
  • Übergangskompetenz und Entwicklungsaufgaben
  • Theoretische Grundlagen des Transitionsansatzes
  • Erkenntnisse und Relevanz der Transitionsforschung für die pädagogische Arbeit
  • Beispiele, Voraussetzungen und Merkmale von Übergangssituationen
  • Elemente zur Gestaltung von Übergängen
  • Akteure und Aspekte von Übergangskooperation
  • Beispiele und Möglichkeiten für Übergangsprojekte
  • Leitfragen zur Erstellung eines Übergangkonzepts

Die Kursteilnehmer/Innen erhalten ein ausführliches Kursmanuskript, verschiedene Auszüge aus der Fachliteratur und Unterlagen aus der Praxis. Sie tauschen aktiv ihre Erfahrungen und bereits bestehende Unterlagen aus.

Kursanmeldung

Angaben zur Person

Angaben zum Geschäft

Kursdauer
1 Tag
Daten

Freitag, 31. Mai 2024

9.30 – 17.30 Uhr

Präsenz- oder Online-Kurs
Ab 6 bis 7 Anmeldungen findet der Kurs in Zürich statt. Die Adresse des Kurslokals wird kurz vor Kursbeginn mitgeteilt. Bei mind. 3 und weniger als 6 bis 7 Anmeldungen erfolgt der Kurs online.

Details siehe Kursbedingungen

Kosten

Fr. 320.- pro Person, inkl. Kursunterlagen

Zielgruppe

Fachleute aus der Praxis der familien- und schulergänzenden Kinderbetreuung / Kindergärtner/Innen / Trägerschaftsmitglieder / andere interessierte Personen

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