Grundidee KITA-MOBIL

Vor 20 Jahren war die Nachfrage nach Krippenplätzen noch besonders gross. Insbesondere in den Städten fehlten geeignete, bezahlbare Räumlichkeiten inklusive Garten. Zudem mangelte es an spannenden Konzepten, die sich vom Durchschnitt unterschieden. Vor diesem Hintergrund entstand damals die folgende Vision:

Man könnte eine mobile Kinderkrippe gründen, z.B. in einem Zirkuswagen. Damit müsste man dorthin fahren, wo eine grosse Nachfrage besteht. Dort würde man sich einen Kooperationspartner suchen, der nicht nur über die geeignete Infrastruktur verfügt, sondern mit dem auch eine spannende Zusammenarbeit möglich wäre.

Gesagt, getan: Daniel Eggenberger, der Initiant der Idee, liess mit einer Geschäftspartnerin zwei Zirkuswagen bauen. Im August 2012 eröffnete KITA-MOBIL, die Kinderkrippe im Zirkuswagen, in Kooperation mit dem Pflegeheim Rehalp einen ersten Standort in Zürich. Herzstück der Kooperation mit dem Pflegeheim war es, Jung und Alt zusammen zu bringen.

Der erste Standort diente als Pilotprojekt. Dieses dauerte vom Sommer 2011 bis Juli 2015 und sollte aufzeigen, wie der Betrieb mit einem solchen Konzept funktioniert und an welche Voraussetzungen er gebunden ist. Um es vorweg zu nehmen: Die Kinderbetreuung in einem Zirkuswagen ist nicht nur möglich und praktikabel, sondern bereitet viel Freude und Spass. Einzelheiten über die Besonderheiten dieses Projekts finden sich im Evaluationsbericht.

Nach Abschluss des Pilotprojekts wurden die Zirkuswagen an zwei Kinderkrippen weiterverkauft: Der erste Wagen befindet sich weiterhin in Zürich und wird von der Kinderkrippe Hoppel betrieben. Das zweite KITA-MOBIL kam in die Hände des Kinderhauses Kidin in Uster.

Personen, die sich für das Projekt «KITA-MOBIL» interessieren, erhalten bei Päda.logics! gerne Auskunft.